Frühere Pläne

Neben den bereits unter Trichtersperren erwähnten, bis zu einem Kilometer langen Panzergräben, die durch Flüssigsprengstoff hätten hergestellt werden sollen, tauchten mit der Zeit immer utopischere Ideen auf.

In einer Schrift des U.S. Kongresses Ende der 1980er Jahre wird aus finanziellen Gründen angeregt, bereits in Friedenszeiten weitere Sperranlagen zu durchdenken:

So dachte man an weitläufiges Abschrägen der Landschaft auf 40 Grad entlang der Grenze bei gleichzeitiger Baumbepflanzung bzw. eine noch weit ausgedehntere Sperre mit einer Tiefe von 40 Kilometern, bestehend aus bewaldeten Bereichen, Bewässerungsgräben (also Sumpfgebieten), Seen zur „Erholung“, abgestuften Terrassen und vorbereiteten Verteidigungsstellungen. Diese Idee erinnert in den Grundzügen durchaus an den „Oder-Warthe-Bogen“.

Dies geschah auch aus der Überlegung heraus, dass, je länger die Truppen des Warschauer Paktes an der Grenze aufgehalten würden, die Möglichkeiten, den kompletten Angriff gänzlich zu stoppen, erheblich anwuchsen und somit auch erheblich Geld eingespart würde.

Das diese Sperranlagen, zumeist ja Straßensprengschächte, durchaus wirkungsvoll waren, zeigten ausgedehnte Truppenversuche, inklusive gescheiterter Durchfahrversuche von Panzern.

(Aktualisierungsstand: 30.01.2026)